| Langerhuse
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| In
diesem früher so ärmlichen Fischerdorf ging man direkt vom Strand aus
mit den Booten auf Fischfang. Viele Strandungen und Katastrophen gehörten
hier mit zum Leben, und bei Sturmfluten standen die Strandwiesen unter
Wasser. Durch die vielen Havarien sind die Straßen im Ferienhausgebiet
von Vrist und Vejlby zu ihren exotischen Namen gekommen. Von einer ganz
bestimmten Strandung wissen die Einwohner noch immer zu berichten.
Die Strandung von Alexander Newsky |
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| Am
25. September 1868 strandete das schönste Schiff der russischen Flotte.
An Bord des Schiffes befand sich der 19-jährige Großfürst Alexis,
Sohn von Zar Alexander II.
Ursache der Strandung war das schlechte Wetter, wodurch die Rettung dramatisch wurde. Erst als sich nach einigen Stunden der Wind legte, konnte die Bergung der Gestrandeten beginnen. Von der rund 800 Mann zählenden Besatzung waren nur 2 Offiziere und 3 Matrosen ertrunken. Die Geretteten wurden überall in den Bauernhöfen und Häusern einquartiert, und Zarensohn, Kapitän und einige Offiziere wurden im Pfarrhof von Harboøre aufgenommen. Es wurde bald deutlich, dass es schwer sein würde, das ganze Schiff zu retten, es gelang jedoch, wenigstens Teile zu bergen. Heute liegt das Wrack 6-8 Meter unter Wasser. In 1958 wurde der große Anker geborgen, der im Hafen vom Thyborøn als Wahrzeichen der Stadt und als Symbol der Hoffnung zu sehen ist. Ein Faltblatt und weitere
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